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Stuttgarter Zeitung - Montag, 28. Januar 2002

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Freilichtmuseen mit neuem Programm

STUTTGART (mag). Seit neuestem firmieren die sieben ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg mit einem gemeinsamen Logo unter dem Motto, die "Sieben im Süden". Im Jubiläumsjahr des Südweststaates möchten sie nicht beiseite stehen und haben an ihren Standorten eine Ausstellung zur Dorfentwicklung konzipiert.

In Anlehnung an den sinnigen Werbeslogan der Landesregierung "wir können alles, außer Hochdeutsch" lautet der verbindende Spruch für die Bauernmuseen, "was machet mer jetzt?" Höhepunkt dieser Anstrengungen sind ein Aktionstag mit Originalen aus dem ländlichen Raum und zwei Ausstellungen in der Landeshauptstadt, im Deutschen Landwirtschaftsmuseum in Hohenheim und im Treffpunkt Rothebühlplatz.

Nach den Worten von Walter Kittel, dem Sprecher der Arbeitsgemeinschaft vom Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, lautet das Thema dort, "Süßer Aufbruch in die Konsumgesellschaft", in Wolfegg "Zöpfe ab und Hosen an" und in Kürnbach "Vom Kuhgespann zum Schlepper". Das Freilandmuseum Beuren widmet sich dem Zusammenleben auf dem Dorf. Die 50er Jahre auf dem Dorf bedeuteten den endgültigen Abschied von der vorindustriellen Zeit, versetzte die bäuerliche Bevölkerung aber auch in eine gewisse Ratlosigkeit.

Trotz leichter Rückgänge gegenüber dem Vorjahr waren die Museen 2001 mit dem Zulauf von 640 000 Besuchern zufrieden. Die Hitliste führt wie immer der Vogtsbauernhof im Schwarzwald an.

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