Kurzporträt: Eröffnung: 1995 Träger: Landkreis Esslingen Museumsgelände: 11 Hektar Einzugsgebiet: Mittlerer Neckar, Filder, Schurwald, Schwäbische Alb Besonderheiten: Spätmittelalterl. Bauernhaus aus Aichelau, Fotoatelier von 1890 , Bauernhaus mit Stucksaal (Museumsgastronomie), funktionsfähiger Kalkofen, Fotoatelier von 1890, "Tante Helene-Laden"
Grüß Gott im Freilichtmuseum Beuren
 Am Albtrauf - in Sichtweite von Burg Teck und Burgruine Hohenneuffen - liegt das Freilichtmuseum Beuren. Schwäbische Pracht und Sparsamkeit lässt sich beim Gang durch die dörfliche Lebenswelt vergangener Zeit entdecken. Diese Zeugen ländlicher Baukultur, die aus dem Mittleren Neckarraum und von der Schwäbischen Alb stammen, wurden oft in letzter Minute gerettet. Das Leben der Menschen, die in diesen Häusern gearbeitet und gelebt haben, wird in verschiedenen Zeiten gezeigt.
 Neben Bauernhäusern, Ställen und Scheunen finden Sie Wohn- und Werkstätten von Handwerkerfamilien. Eine Attraktion ist das Fotoatelier von 1890, das einzige in Deutschland erhaltene Fotoatelier aus der Pionierzeit der Studiofotografie. Ebenso hat eines der letzten Weberhäuser der Schwäbischen Alb hier eine neue Heimat gefunden. Im "Tante-Helene-Lädle", einem Kolonialwarenladen von 1929, können Sie einkaufen (an Sonn- und Feiertagen sowie in den Schulferien).
 Vorführungen und Mitmachaktionen für Gruppen oder der Kindergeburtstag können mit einem Online-Formular über die Homepage des Museums oder telefonisch gebucht werde. Menschen mit Behinderung finden ebenfalls verschiedene Angebote. Für den Spaziergang durchs Museumsdorf gibt es Hörführungen, auch Adioguides genannt, oder einen handlichen gedruckten Familienführer. Rund 100 Veranstaltungen werden im laufe der Museumssaison angeboten, darunter Handwerkervorführungen. Vorträge, Führungen, Familientage, Kinderferientage und kulinarische Themenabende. Zu den Höhepunkten der Museumssaison zaählen die Schäfertage im April, das Museumsfest im Juni, das Oldtimertreffen im August, der Archemarkt und der TextilKunst Markt im September sowie das Mostfest im Oktober.
Die Museumsgastronomie "Landhaus Engelberg" mit gemütlichen Stuben, dem Stucksaal und der Möglichkeit, draußen zu sitzen, heißt Sie herzlich willkommen. Tiere wie Schafe, Ziegen, Hühner und Hasen beleben das Museum. Alte Kulturpflanzen werden in Gärten und auf Äckern gepflanzt. Rund 250 Streuobstbäume sind auf dem elf Hektar großen Gelände.
Das Freilichtmuseum Beuren ist Informationszentrum im UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb und als Partner des Biosphärengebiets zertifiziert.
Unser Tipp: Kombinieren Sie den Besuch des Freilichtmuseums am Albtrauf mit einem Bad in der Therme in Beuren oder der Besichtigung von Hohenneuffen und Teck. Auf herrlichen Wanderwegen können sie auch die Landschaft zwischen Neckarland und Alb erkunden. |