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Gemeinsames Ausstellungsprojekt zum Landesjubiläum
"50 Jahre Baden - Württemberg" 2002

Im Jahr 2002 feierte Baden-Württemberg sein 50-jähriges Landesjubiläum. Wir waren dabei!
Unter dem Titel "Was machet mer jetzt? - Das Land vor 50 Jahren" präsentierten die sieben
baden-württembergischen Freilichtmuseen erstmals ein interessantes und facettenreiches Großprojekt in Kooperation mit anderen bedeutenden Einrichtungen in Baden-Württemberg.
Zwei zentrale gemeinsame Ausstellungen in Stuttgart-Hohenheim und in Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, und sechs Ausstellungen in den Freilichtmuseen griffen unterschiedliche Aspekte und Schwerpunkte eines der wichtigsten Themen der baden-württembergischen Geschichte auf:

Das Land vor 50 Jahren, Landwirtschaft und ländlicher Raum, Dorf und ländliche Gemeinschaft nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihren Umbrüchen und Aufbrüchen in die "Moderne" gaben den Rahmen.

50 Jahre - eine kurze Epoche im Lauf jahrhundertelanger Entwicklungen. Und doch 50 bewegende und bewegte Jahre mit einem tiefgreifenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel. Wie war das damals vor 50 Jahren in der Geburtsstunde des "Ländles"? Was war das für eine Zeit? Nur Petticoats, Perlon, Nierentisch und Urlaubsträume? Überhaupt, auf dem Land? Nur Jubel, Trubel, Heiterkeit und ländliche Idylle? Wie lebten die Menschen damals auf dem Dorf? Was bewegte sie tatsächlich? Was trieb sie an? Welche Hoffnungen hatten sie, welche Ängste? Gewiss eine spannende Zeit, gewiss eine
Um- und Aufbruchszeit, gewiss auch eine hoffnungsvolle Zeit.

"Was machet mer jetzt?" eine Frage, die viele damals bewegte, so kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, nach dem Desaster des Dritten Reiches, nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. "Was machet mer jetzt?" - auch eine Frage angesichts der damals ungewissen Zukunft, angesichts der sich ankündigenden großen Veränderungen, die bereits in den Städten erkennbar wurden.
"Was machet mer jetzt?" - eine Frage, die Frauen ebenso umtrieb wie Männer, die sich in der Landwirtschaft ebenso stellte wie in der Familie, die von der dörflichen Gemeinschaft ebenso beantwortet werden musste wie von den vielen Flüchtlingen und Vertriebenen.

Weitere Ausstellungen:

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