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Information vom 30. November 2009

Freilichtmuseen mit der Saison äußerst zufrieden -
Landrat Dr. Heiko Schmid zieht gemeinsam mit
Staatssekretär Dr. Birk Bilanz zur Saison 2009
Herbsttagung 2009
Auf eine höchst erfolgreiche Saison 2009 konnte der Biberacher
Landrat Dr. Heiko Schmid als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der sieben regionalen ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg
bei der Herbsttagung der Freilichtmuseen in Stuttgart zurückblicken.

Das gemeinschaftliche Ausstellungs- und Buchprojekt „Dorf unterm Hakenkreuz“ stieß auf großes Besucher- und Medieninteresse. Mit Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg konnten sieben parallele Ausstellungen und ein reich illustriertes Begleitbuch erstellt werden. Staatssekretär Dr. Dietrich Birk lobte aus Sicht des Landes ebenfalls die erfolgreiche und engagierte Arbeit der „Sieben im Süden.“

Schon allein die zahlenmäßige Bilanz des Jahres 2009 war eindrucksvoll: 630.000 Besucher strömten in die baden-württembergischen Freilichtmuseen, die nicht nur ca. 170 historische Gebäude und umfangreiche Schausammlungen boten, sondern mit hunderten von Veranstaltungen ihre Gäste informierten und unterhielten. Eine besondere Leistung stellte 2009 das Gemeinschaftsprojekt „Dorf unterm Hakenkreuz“ dar. In sieben parallelen Ausstellungen wurden unterschiedliche Gesichtspunkte des Themas präsentiert. Dazu erschien ein lesenswerter und reich illustrierter Begleitband. Bei Führungen, Vorträgen und Zeitzeugengesprächen ergaben sich intensive Begegnungen mit den Besuchern, die hier nicht selten traumatische Erlebnisse und Familienberichte aufarbeiten konnten. Ergänzend dazu konnte der Vorsitzende, Landrat Dr. Heiko Schmid, auch auf ein vielfältiges und professionelles Veranstaltungsprogramm und museumspädagogische Aktionen verweisen.

Staatssekretär Dr. Dietrich Birk würdigte die Freilichtmuseen als Kulturzentren im ländlichen Raum, die in der baden-württembergischen Museumslandschaft ihren festen Platz hätten. "Die Freilichtmuseen setzen in ihrer Arbeit auf direkte Vermittlung und Veranschaulichung. Mit ihrem vielfältigen Veranstaltungsprogramm erreichen sie Jahr für Jahr eine große Öffentlichkeit. Die Besucher erhalten eine Vorstellung von den Lebens- und Arbeitsbedingungen vergangener Zeiten und können hieraus wichtige Erkenntnisse für das heutige Zusammenleben ableiten." Das Land werde die Freilichtmuseen deshalb auch in Zukunft in ihrer Arbeit unterstützen“.

Zu den „Sieben im Süden“ gehören das Odenwälder Freilandmuseum Walldürn-Gottersdorf, das Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen, das Freilichtmuseum Beuren, das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof Gutach, das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach und das Bauernhaus-Museum Wolfegg. In der Saison 2010 werden sich die Museen mit dem Thema „Tiere im Museum“ beschäftigen. Sie präsentieren sich auch wieder mit einem gemeinsamen Info-Stand auf der Tourismus-Messe CMT in Stuttgart.

 

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