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Information vom 20. November 2007

Freilichtmuseen blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück
Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft

Die sieben regionalen Freilichtmuseen Baden-Württembergs gehören auch im Jahr 2007 mit knapp 660.000 Besucherinnen und Besuchern wieder zu den großen Besuchermagneten im Freizeit- und Bildungsangebot des Landes. Diese Museen erfreuen sich sowohl bei Einheimischen als auch in hohem Maße bei Touristen großer Beliebtheit. Diese positive Bilanz zog Landrat Dr. Heiko Schmid (Biberach) als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der „7 im Süden“. Er verwies auch auf die großen Anstrengungen der Träger, die jährlich für Betrieb und Ausbau der Freilichtmuseen im Lande 5 bis 6 Mill. € aufwendeten.

Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes unterstrich den Beitrag der regionalen Freilichtmuseen für die kulturelle Vielfalt in Baden-Württemberg. „Das Land bekennt sich zur Förderung der Freilichtmuseen und wird sie auch in Zukunft unterstützen“, sagte Birk am 19. November in Bad Schussenried-Kürnbach.

Die Verantwortlichen„Markenzeichen der Freilichtmuseen ist die authentische Vermittlung von Geschichte in Verbindung mit einer lebendigen, anschaulichen Darstellung. Die Museen
bilden damit wichtige kulturelle Zentren
ihrer Regionen“, so Staatssekretär Birk.
„Mit einer Mischung aus Unterhaltung und Bildung werden die Museen ganz unter-schiedlichen Zielgruppen gerecht. Die Bedeutung für die touristische Entwicklung ist enorm.“ Zu würdigen sei auch die Kooperation mit den Schulen und die umfangreichen Angebote für Kinder und              Bild: v. l. Thomas Naumann, Landrat Dr. Heiko Schmid,
Jugendliche, bei denen - wie Birk betonte                         Staatsektär Dr. Dietrich Birk MdL, Dr. Bernd
 - auch Bezüge zur Gegenwart                                        Holtwick
hergestellt werden.

Besondere Anziehungspunkte stellten in der zurück liegenden Saison 2007 die vielfältigen Vorführungen und Veranstaltungen dar. Handwerkertage riefen überall ausgestorbene dörfliche Handwerke ins Gedächtnis. Am „Tag der Originale“ gab es in allen sieben Museen zugleich Vorführungen zum gemeinsamen Jahresthema „Verflickt und zugenäht“. Großveranstaltungen wie das Grünkernfest in Gottersdorf, das Backofenfest in Wackershofen oder das Dampf-Fest mit originalen Dampfmaschinen, Straßenwalzen und vielen fahrtüchtigen Dampf-Modellen in Kürnbach - alle diese Veranstaltungen spiegeln die Vielfalt wider und sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was geboten wurde. Ausstellungen und vielfältige weitere Angebote, nicht zuletzt die intensive Arbeit in der Museumspädagogik ergänzten das Programm.

Als überaus positiv kann auch die gelungene Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft gewertet werden, die wesentlich zum Erfolg der sieben Freilichtmuseen beigetragen hat. Eine gemeinsame Broschüre mit einer Auflage von 25.000 Stück, die Präsentation bei der CMT im Januar 2007, der gemeinsame Saisonstart mit dem SWR in Gottersdorf, der Tag der Freilichtmuseen mit Veranstaltungen zum gemeinsamen Jahresthema, der Infoservice oder die kombinierte Eintrittskarte für alle Freilichtmuseen der AG sind Marksteine eines effektiven und harmonischen Miteinanders.

Die sieben regionalen ländlichen Freilichtmuseen im Land verfügen über 170 historische Originalgebäude, die vom 16. bis zum 20. Jahrhundert erbaut worden sind. In diesen Gebäuden konnten die Besucher im Jahr 2007 wieder von April bis Anfang November das Alltagsleben früherer Zeiten anhand individueller Bewohnerbiografien nachempfinden.

Die 7 Museumsdörfer haben derzeit Winterpause.
Die genauen Öffnungszeiten der "Sieben im Süden" finden Sie
hier...

 

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